Hook präsentiert herbstzeitlosen Stil

Oktober 10th, 2010

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Die Sonne scheint, die Fische beissen - Zeit, Angeln zu gehen!

Für alle, die sich mit dem Look von Wathose, Gore Tex Jacke und Fleecepulli nie so recht anfreunden konnten präsentiert Steve McQueen an dieser Stelle zeitlosen Stil für den Herbstansitz.

Allen Blog-Lesern einen sonnigen Restsonntag!


Die Karpfen-Rakete

Oktober 6th, 2010

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Gefunden bei moldychum.com

P.S.: Oder handelt es sich um eine “Barbenrakete”?

Das Tier über dem Fisch ist aber definitiv ein Fischadler!


Mal hören statt gucken - ein Interview zum Thema Angeln im Deutschlandradio Kultur!

September 30th, 2010

Das ist kaum zu glauben: HOOK-Autor Christoph Schwennicke wird vom Deutschlandradio Kultur interviewt - und dazu noch zum Thema Angeln!

Also schleunigst reinhören:

KLICK!


Aufregendes Anglerleben: Attacken von Nacktschwimmern, Flucht durch den Neckar

September 27th, 2010

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Schaut man sich die Anglermeldungen der Woche mal an, kann man nur sagen: Mein Gott, was haben wir für ein aufregendes Hobby! Am Stausee Heyda in Thüringen filmte ein Angler gerade den Kampf seines Kumpels mit einem dicken Fisch mit einer Videokamera, als plötzlich ein Nacktschwimmer auftauchte und ihm einen Faustschlag ins Gesicht versetzte. Damit nicht genug, der aggressive Adamskostümliebhaber zog den Angler ins Wasser, entfernte den Speicherchip aus der Kamera und schmiss diese samt Stativ ebenfalls ins Wasser.

Danach sei der Schwimmer mit seinem Hund weggegangen, so die Polizei (ob bekleidet oder unbekleidet, geht aus dem Polizeibericht nicht hervor). Sie vermutet, dass der Angreifer die Angler für Spanner hielt und deswegen so aggressiv wurde. Der Angler musste sich im Krankenhaus behandeln lassen, die Ermittlungen wurden mittlerweile aufgenommen. Eine Frage bleibt aber noch: Was wurde aus dem Fisch?

Die Polizei war auch bei der zweiten kuriosen Meldung im Spiel. Die Wasserschutzabteilung wollte einen Angler am Neckarseitenkanal überprüfen, als der sich plötzlich zur Flucht entschied und kurzentschlossen in die Fluten sprang. War wohl nicht völlig legal am Werk, der Kollege. Jedenfalls war die Strömung so stark, dass die Polizei trotz Boot den Flüchtigen nicht stellen konnte und Feuerwehr und DLRG alarmierte, weil sie fürchtete, der Geflohene sei in Not.

Die Suche blieb jedoch erfolglos. Später berichtete eine Frau, die habe einen völlig durchnässten Mann aus dem Fluss steigen und Richtung Bundesstraße davonlaufen sehen. Also alles gut, auch wenn der Mann natürlich immer noch gesucht wird.

Es kann schon aufregend sein, so ein Anglerleben!


…and the winner is…Tapâm!

September 18th, 2010

HOOK schickt einen dicken nachträglichen Glückwunsch an Daniel Göz und Jan Bach Kristensen, die mit ihrem Werk “Tapâm - a Flyfishing Journey” bei den 5. Annual Drake Video Awards Gewinner der Kategorie “Best Fishing” wurden. In ein paar Wochen dürfte die DVD im Handel erhältlich sein, bis dahin muss der Trailer herhalten. Für HOOK hatte Daniel Göz in der letzten Ausgabe eine Unterwasserfotostrecke von den Azosen geschossen, die hier zu sehen ist. Viel Spaß!


Monstersuche: Nessie jetzt in Kanada?

September 17th, 2010

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Tja, wir Deutschen. Wir ergötzen uns in jedem Sommerloch wieder an dem angeblichen Riesenwels, der in einem Berliner See den Zwergdackel eines aus Stuttgart zugezogenen Pärchens aus Prenzlberg attackiert oder gar gefressen haben soll. Andere Nationen haben es da schon besser. Schottland hat seine komplette Tourismusbranche auf Nessie aufgebaut, und die Kanadier entfachen derzeit wieder die Suche nach der sagenumwobenen Legende im Cameron Lake (Foto) auf Vancouver Island.

Denn wir wissen ja aus vielen Horror-Filmen: Je länger die Bestie nicht zu sehen ist und man nicht weiß, worum es sich handelt, desto spannender wird es. Diese Woche machten sich wieder zwei Kryptozoologen auf, um Spuren des angeblichen Monsters zu finden. Im vergangenen Jahr hatte ihr zwei riesige Unterwasserkontakte gemeldet, die sie keinem bekannten Fisch oder Tier zuordnen konnten oder wollten. In dieser Woche  war es an einem Morgen wieder soweit: “Beep!” machte es, doch die vermeintliche Kreatur war ebenso schnell wieder vom Fischfinder verschwunden und ließ sich nicht blicken.

Andere Experten vermuten, dass es sich dabei um große Störe handelt oder gar um riesige Forellen, aber John Kirk und Adam McGirr vom “British Columbia Kryptozoologie Club” lassen sich nicht von ihrer Theorie abbringen: “Da ist definitiv etwas da unten”, sagen sie. Seit den achtziger Jahren wurden 15 Sichtungen der Kreatur gemeldet, einmal sollen es sogar drei auf einmal gewesen sein. Und die lokale Tourismusbehörde hat die “Monsterjagd” des Duos sogar finanziell unterstützt. Ein bisschen Mystery kann ja nie schaden…


Statt Herbst: HOOK 8 ist on!

September 15th, 2010

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Freuen, Klicken, Genießen!


Noch zweimal schlafen: Am Mittwoch kommt HOOK 8!

September 13th, 2010

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Altersschwäche, Raubbrassen, Verkehrsminister, seltsame Ortsnamen, berauschende Klippen, teure Köder, Sommerrückblicke, Herbstvorschau, Leuchttürme, Drogenfilme, Gewässerdienste, Vereinsvorstandssitzungen, Hitlers Hafen, vergebliche Landungsversuche: alles in HOOK 8!

Garantiert ohne Thilo Sarrazin und Erika Steinbach!

Ab Mittwoch nur unter www.hook-magazin.de

Reinklicken!

Foto: Tilman Schuppius

Nichts für den gewöhnlichen Gartenteich: Franzose fängt kolossalen Koi-Karpfen!

September 9th, 2010

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Manchmal kommt es auch beim Angeln nicht auf die Größe an. Ein 27-pfündiger Karpfen würde selbst im lokalen Anzeigenblatt kaum für eine Meldung reichen, doch was Raphael Biagini aus Montpellier aus einem See in Südfrankreich zog, das erregt Aufsehen. Zehn Minuten brauchte er, um vielleicht den Fang seines Lebens zu machen: einen Koi-Karpfen von eben jenen 27 Pfund, ganz in Gold gehalten (man beachte die Ähnlichkeit zu dem Exemplar auf unserem aktuellen Titelbild!).

Da dürften einige Gartenteichbesitzer neidisch werden. Ob es offizielle Rekordmarken für geangelte Koi-Karpfen gibt, ist nicht bekannt, aber das Exemplar dürfte eines der größten sein, das jemals an den Haken ging. Ein wenig stutzig macht die Zweifler nur das Foto: Dort wirkt der Fisch deutlich schwerer und größer als nur 27 Pfund. Optische Täuschung oder wurde dort mit Photoshop nachgeholfen?

Obwohl es ja eigentlich sonst andersrum ist, es wird eher beim Gewicht geschummelt, zehnpfündige Karpfen werden in Erzählungen plötzlich zu “wild kämpfenden 30-Pfündern”. Wir wollen in dieser ansonsten so schlechten Welt Biagini einfach mal glauben…ja, ja, ja!


Horst kompakt: Atomkraftverlängerung - nur Vorteile für Angler!

September 8th, 2010

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So, jetzt laufen sie doch noch ein wenig länger, als es Gerhard und Joschka damals bei Zigarre und Rotwein beschlossen hatten - die Atomkraftwerke. Klar protestieren jetzt wieder ein paar von diesen langhaarigen, schlecht gekleideten und langzeitstudierenden Taugenichtsen (warum hat Thilo die eigentlich nicht in seinem Buch erwähnt?) oder gar ein paar ergraute Oberstudienräte aus nostalgischen Gründen, weil sie damals nach Tschernobyl auf die Straße gegangen sind, statt in ihrer Öko-Kommune täglichen Partnertausch zu betreiben.

Es ginge nur um die Gewinne der Energieriesen RWE, Vattenvall und so, schimpfen sie jetzt, aber machen wir uns nichts vor: die Gruppe, die am meisten von der Laufzeitverlängerung profitiert, sind die Angler! Denn wenn man mal die paar zu vernachlässigenden Risiken wie Super-GAU, Flugzeugabsturz, Endlagerproblematik und so außer Acht lässt, ergeben sich für uns Angler nur Vorteile, Vorteile, Vorteile!

Denn man denke nur zurück an den letzten Winter. Wegen dieser sibirischen Kälte konnte man fast monatelang nirgendwo angeln. Nirgendwo? Na klar, als Angler weiß man, dass sich in den Kühlwasserausläufen der AKWs zu dieser Jahreszeit die Fische stapeln. Ist ja auch schön mollig warm, da kann man sogar gezielt auf Karpfen angeln, die sonst im Dezember oder Januar den Stoffwechsel auf knapp ein Maiskorn pro Monat runterfahren. Und im Kühlwasserauslauf? Fressen sie wie eine amerikanische Großfamilie zu Thanksgiving!

Ich habe jedenfalls noch nie gehört, dass das Wasser rund um irgendwelche Windrotoren in der Nordsee wärmer sein soll als anderswo. Dazu müsste man wahrscheinlich ein paar Solarzellen auf die Rotoren packen und an Heizspiralen im Wasser anschließen. Und Wasserkraftwerke? Ziehen Fische auch nicht gerade magisch an. Im Gegenteil: Die verhindern ja meist noch, dass Fische von irgendeiner Stelle des Flusses an eine andere Stelle kommen, gerne auch mal so nette Vertreter wie Lachs oder Meerforelle.

Und dann wäre da noch das Gerücht, dass Fische in der Umgebung von Kraftwerken (und vor allem im Kühlwasserauslauf) im Durchschnitt größer werden als ihre Artgenossen anderswo. Wie gesagt, nur ein Gerücht, aber wenn ich mir die Fangfotos aus Neckarwestheim, Brunsbüttel und so anschaue, dann denke ich schon immer: Boah, was für Klopper! Lassen wir mal beiseite, dass Fische in diesen Gegenden auch durchaus mal eine Flosse oder gar ein Auge (siehe Foto) zuviel haben, das fällt ja beim Filetieren später überhaupt nicht auf!

Also, ein Hoch auf die Atomkraft! Möge sie uns noch viele Jahre viele tolle Fische bescheren! Hipphipphurra!

Horst Köder bloggt jeden Mittwoch kurz und knapp in Horst kompakt.