Bayern meldet: “Fischen geht es hier besser als anderswo!”

August 19th, 2010

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Mangelndes Selbstbewusstsein konnte man den Bayern noch nie vorwerfen. Sie können es sich meistens auch leisten, wenn man mal den Fußball, die Pisa-Studien oder auch diverse Wirtschaftsleistungen betrachtet. Dass sie aber auch Nummer eins in Sachen Fischerei sind, das hätten gerade die Nordlichter von der Küste nicht gedacht. “Den Fischen geht es hier besser als anderswo”, sagt Helmut Wedekind, Leiter des Institutes für Fischerei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, das seinen Sitz am Starnberger See hat.

Die Hälfte aller in Deutschland gefischten Karpfen und ein Drittel aller Forellen sollen nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums aus Bayern kommen. 9000 Teichwirtschaftsbetriebe gebe es derzeit in dem Bundesland. Nicht zu vergessen die neuen Angler, die jährlich dort ihre Fischereiprüfung machen. Rund 9500 sind es jedes Jahr, über 80 Prozent schaffen die Prüfung im ersten Anlauf.

Aussagen von Fischen, die die Behauptung von Wedekind unterstützen, dass es ihnen in Bayern besser geht als anderswo, liegen uns leider nicht vor. Obwohl das Insitut auf jeden Fall an das Wohlbefinden der Fische denkt. So forschen die Bayern derzeit an neuem Futter auf Basis von Soja und Getreide - Fischmehl und Fischöl sollen irgendwann der Vergangenheit angehören. Wir sind uns sicher: Es kommt der Tag, da lösen Tofubrocken Teig und Boilies als Forellen- und Karpfenköder Nummer eins ab.

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