Monstersuche: Nessie jetzt in Kanada?

September 17th, 2010

lake

Tja, wir Deutschen. Wir ergötzen uns in jedem Sommerloch wieder an dem angeblichen Riesenwels, der in einem Berliner See den Zwergdackel eines aus Stuttgart zugezogenen Pärchens aus Prenzlberg attackiert oder gar gefressen haben soll. Andere Nationen haben es da schon besser. Schottland hat seine komplette Tourismusbranche auf Nessie aufgebaut, und die Kanadier entfachen derzeit wieder die Suche nach der sagenumwobenen Legende im Cameron Lake (Foto) auf Vancouver Island.

Denn wir wissen ja aus vielen Horror-Filmen: Je länger die Bestie nicht zu sehen ist und man nicht weiß, worum es sich handelt, desto spannender wird es. Diese Woche machten sich wieder zwei Kryptozoologen auf, um Spuren des angeblichen Monsters zu finden. Im vergangenen Jahr hatte ihr zwei riesige Unterwasserkontakte gemeldet, die sie keinem bekannten Fisch oder Tier zuordnen konnten oder wollten. In dieser Woche  war es an einem Morgen wieder soweit: “Beep!” machte es, doch die vermeintliche Kreatur war ebenso schnell wieder vom Fischfinder verschwunden und ließ sich nicht blicken.

Andere Experten vermuten, dass es sich dabei um große Störe handelt oder gar um riesige Forellen, aber John Kirk und Adam McGirr vom “British Columbia Kryptozoologie Club” lassen sich nicht von ihrer Theorie abbringen: “Da ist definitiv etwas da unten”, sagen sie. Seit den achtziger Jahren wurden 15 Sichtungen der Kreatur gemeldet, einmal sollen es sogar drei auf einmal gewesen sein. Und die lokale Tourismusbehörde hat die “Monsterjagd” des Duos sogar finanziell unterstützt. Ein bisschen Mystery kann ja nie schaden…

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